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LEBEN UND TOD

  • LEBEN UND TOD | 11.04.2019

    Dem Leben trotz Trauer eine Richtung geben

    Der gemeinnützige Verein TREES of MEMORY e.V. präsentiert sein Hilfsangebot für Hinterbliebene nach einem Suizid erstmalig auf der LEBEN UND TOD in der Messe Bremen. Zu ... + mehr

    TREES of MEMORY e.V. vereint Trauerarbeit und Suizidprävention

    Der gemeinnützige Verein TREES of MEMORY e.V. präsentiert sein Hilfsangebot für Hinterbliebene nach einem Suizid erstmalig auf der LEBEN UND TOD in der Messe Bremen. Zu den wichtigsten Hilfeleistungen des Vereins zählen die „ersten Anlaufstellen“, die in bisher acht Regionen Deutschlands Angehörige von Suizidopfern in der unmittelbaren Zeit danach auffangen. Den Trauernden werden Paten zur Seite gestellt, die aktive Unterstützung zur Krisenbewältigung leisten. Mehrheitlich haben die Paten selbst ein Familienmitglied verloren und kennen die einzelnen Phasen des Schreckens aus eigenem Erleben heraus. Sie werden zu einer wichtigen Stütze im oft schwindenden Freundes- und Bekanntenkreis der Angehörigen. Sie begreifen sich als Brückenbauer und stellen Kontakt zu geeigneten Selbsthilfegruppen her, machen Termine mit Psychotherapeuten oder anderen Anlaufstellen.

    Gegründet wurde der Verein 2017, nachdem Mario Dieringer das Projekt TREES of MEMORY ins Leben gerufen hatte. Er läuft seit März 2018 um die Welt und pflanzt Bäume der Erinnerung für Suizidopfer. Ausschlaggebend für die Entstehung des internationalen Projekts war der Suizid seines Lebenspartners sowie sein eigener Suizidversuch. „Meinen Lauf um die Welt begreife ich als Präventionsprojekt, mit dem ich suizidalen Menschen Mut machen kann. Es spendet trauernden Familienmitgliedern Trost und ermöglicht einen Neuanfang“, sagt der 52-Jährige über seine Aktion.

    Zusammen mit dem Verein arbeitet er an weiteren Möglichkeiten, um depressive Menschen für neue Wege in der Behandlung von Suizidalität zu sensibilisieren. Dazu gehört der Multimedia-Vortrag „Zurück ins Leben kämpfen“, mit dem er deutschlandweit unterwegs ist.

    Für die Messe LEBEN UND TOD wird er seinen Lauf durch Deutschland unterbrechen und zusammen mit den Vorständen des Vereins, Gunter Huhn und Iris Pfister, vor Ort sein. Gemeinsam werden sie Interessierten berichten, wie die gepflanzten Bäume der Erinnerung den Trauerprozess von Betroffenen nachhaltig verändert haben. „Wir erleben, wie Menschen die Trauer loslassen können und mittels des Baumes eine Erinnerungskultur schaffen, die eine neue Beziehung zu den Verstorbenen entstehen lässt. Die Trauer verwandelt sich in ihren ursprünglichen Zustand der Liebe. Damit ist ein Neuanfang möglich“, berichtet Iris Pfister, deren Sohn Kevin sich ebenfalls das Leben genommen hat.

    Dem Verein ist es wichtig, auf der Messe Kontakte zu Menschen zu knüpfen, die mit Hinterbliebenen zu tun haben. „Wir möchten TREES of MEMORY e.V. zu einer Gemeinschaft machen, die sich gegenseitig stützt und zurück ins Leben führt. Es ist von Bedeutung zu wissen, dass es uns gibt, damit Bestatter die Möglichkeit haben, den Trauernden über das Begräbnis hinaus Hilfestellung zu geben“, sagt Gunter Huhn, erster Vorsitzender des Vereins, über seine Motivation, an der Messe teilzunehmen.

    Mehr Infos unter www.treesofmemory-ev.com

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    TREES of MEMORY e.V., Mario Dieringer
    E-Mail: mario@treesofmemory.com, Tel. 0176 –58 88 04 35

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    Mario Dieringer läuft um die Welt, um Bäume der Erinnerung zu pflanzen (c) Wanda Stehr

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