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Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress

  • Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress | 23.04.2019

    Traumberuf Pfleger/in: Zwischen Image und Berufung

    Ein Besuch der Abschlussklasse des Gymnasiums, Händeschütteln in der Krankenpflegeschule oder eine Prämie für Mitarbeiter, die den Nachwuchs der Branche anwerben: Bei der Akquise von Auszubildenden ... + mehr

    Bremer Pflegekongress setzt sich mit der Zukunft der Branche auseinander

    Ein Besuch der Abschlussklasse des Gymnasiums, Händeschütteln in der Krankenpflegeschule oder eine Prämie für Mitarbeiter, die den Nachwuchs der Branche anwerben: Bei der Akquise von Auszubildenden sind der Kreativität in Zeiten des Personalnotstands keine Grenzen gesetzt. Damit die Besetzung freier Ausbildungsplätze zukünftig leichter fällt, setzt sich der Nachwuchs beim 14. Bremer Pflegekongress für eine Verbesserung des Images ein. Der Kongress findet gemeinsam mit dem 13. DEWU Deutschen Wundkongress von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, in der Halle 4 der Messe Bremen sowie im Congress Centrum Bremen statt.

    „Über unseren Beruf kursieren Vorurteile. Viele Menschen denken, wir würden den ganzen Tag Patienten waschen – sie wissen gar nicht, was wir wirklich tun“, sagt Ricarda Möller, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Junge Pflege Nordwest. Gemeinsam mit Auszubildenden, Studierenden und Berufseinsteigern engagiert sich die Bremerin für ein besseres Ansehen des Berufs in der Gesellschaft. In der Sitzung „Proud To Become A Nurse! – Wie begeistern wir junge Menschen für den Pflegeberuf?“ informiert sie darüber, wie sich der Nachwuchs der Branche an berufspolitischen Prozessen beteiligen kann. „Wir verfassen Berichte für Fachzeitungen, stehen Fernsehsendern und anderen Medien Rede und Antwort, gehen in die Ministerien oder zu Parteitagen und versuchen, mit Politikern zu sprechen.“

    „Die ,Zukunft der Pflege‘ ist das diesjährige Schwerpunktthema des Bremer Pflegekongresses. Die Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes und die damit einhergehenden Veränderungen sind aus diesem Grund einer der Diskussionsschwerpunkte des Kongresses“, sagt Projekt- und Bereichsleiterin Kordula Grimm von der Messe Bremen. Ab 2020 können Interessierte die gesetzlich vorgesehene neue Ausbildung beginnen. In den ersten zwei Jahren lernen alle Schülerinnen und Schüler nach dem gleichen Lehrplan, im dritten Jahr können sie sich auf Kinderkranken-, Alten- oder Gesundheitspflege spezialisieren. Die neue Ausbildungsform soll übergreifende Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und Versorgungsbereichen vermitteln und somit die Pflegequalität verbessern. Im Rahmen des Vortrags „Die neue Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung – Gestaltung von schulischen Lehr-/ Lernangeboten“ stellt das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen die kommenden Veränderungen vor.

    Während der Fokus des Bremer Pflegekongresses auf der Zukunft liegt, beschäftigt sich der diesjährige DEWU unter anderem mit aktuellen Erkenntnissen aus den Themenbereichen „Digitale Medizin“, „Therapieziele“, „Prophylaxe“, „Gesundheitspolitik“ und „Schmerz“. Hier schaut man über die Grenzen Deutschlands hinaus: Wie diagnostizieren Ärzte in anderen Ländern, wie behandeln sie? Antworten auf diese Fragen liefert Gerhard Schröder von der Akademie für Wundversorgung in seinem Vortrag „Wundmanagement im internationalen Vergleich – wie machen die anderen das?“. „Wir sind bereits an einem guten Punkt, können uns aber vor allem von den Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien und der Schweiz noch etwas abschauen“, so der Geschäftsführer der Akademie.

    Der dreitägige Doppelkongress bietet insgesamt über 160 Sitzungen sowie eine begleitende Fachausstellung mit mehr als 110 Ausstellern. Noch bis Montag, 22. April, können sich Interessierte online registrieren. Danach ist die Anmeldung ausschließlich an den Veranstaltungstagen in der Halle 4 möglich.

    Weitere Informationen: www.deutscher-wundkongress.de und www.bremer-pflegekongress.de.

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/M3B GmbH
    Janne Addiks, Tel. 04 21 / 35 05 – 3 41
    E-Mail: Addiks@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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    Das Schwerpunktthema des 14. Bremer Pflegekongresses ist die "Zukunft der Pflege". Im Rahmen der Vorträge steht somit auch die neue Ausbildung ab 2020 im Fokus. (c) M3B GmbH/Jan Rathke

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    Die Besucher des DEWU Deutscher Wundkongress können nicht nur mehr als 160 Sitzungen besuchen, sondern sich auch an den Ständen der 110 Aussteller umschauen. (c) M3B GmbH/Jörg Sarbach

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  • Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress | 16.04.2019

    Spucken, hauen, schreien: Der Patient als Täter

    Ob im Krankenhaus oder Heim, ob böswillige Absicht oder krankheitsbedingte Handlung – Für viele Pflegende sind Aggressionen und Handgreiflichkeiten der Patienten traurige Realität ihres Arbeitsalltags. Die Gewalt geht ... + mehr

    Doppelkongress informiert über Herausforderungen für Pflegende und Ärzte

    Ob im Krankenhaus oder Heim, ob böswillige Absicht oder krankheitsbedingte Handlung – Für viele Pflegende sind Aggressionen und Handgreiflichkeiten der Patienten traurige Realität ihres Arbeitsalltags. Die Gewalt geht von den Patienten aus, die Fachkräfte sind die Leidtragenden. Beim 14. Bremer Pflegekongress findet das Thema „Gewalt in der Pflege“ nun Berücksichtigung. Der Kongress findet gemeinsam mit dem 13. DEWU Deutschen Wundkongress von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, in Halle 4 der Messe Bremen sowie im Congress Centrum Bremen statt.

    „Unter Schmerzen schätzen Patienten Situationen oft falsch ein und fühlen sich bedroht. Dann nehmen sie einen Flucht- oder Angriffsmodus ein“, sagt der Bremer Psychologe Jan Jansen. In seinem Impuls-Workshop „Gewalt in der Pflege – wenn Patienten Gewalt gegen Pflegende ausüben“ informiert er darüber, wie bei einem Konflikt deeskalierend kommuniziert werden kann. „Es gibt sechs Stufen der Deeskalation. Die erste und wichtigste Stufe ist, Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu sollten bestehende Regeln und Routinen, die beim Patienten Aggressionen hervorrufen können, durch neue kreative Maßnahmen ersetzt werden.“

    Neben der Gewalt ist häufig auch die Sprache eine Herausforderung im Arbeitsalltag der Pflegenden – insbesondere in der Altenpflege. „Die Sprachkompetenz ist bei einer Demenzerkrankung zunehmend beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass Menschen mit Migrationshintergrund die erworbene deutsche Sprache oft verlieren und in ihrer Muttersprache kommunizieren“, berichtet Christina Kuhn vom Demenz Support Stuttgart. In ihrem Vortrag „Menschen mit Migrationshintergrund und Demenz“ gibt die Referentin einen Einblick in die aktuelle Situation in Deutschland und spricht über die Lücken des Systems – sowohl auf Seiten des Gesundheitswesens als auch auf Seiten der Betroffenen.

    Beim diesjährigen DEWU schauen einige Referenten über die Grenzen Deutschlands hinaus. Wie diagnostizieren Ärzte in anderen Ländern, wie behandeln sie? In seinem Vortrag „Wundmanagement im internationalen Vergleich – wie machen die anderen das?“ liefert Gerhard Schröder von der Akademie für Wundversorgung Antworten auf diese Fragen. „Wir sind bereits an einem guten Punkt, können uns aber vor allem von den Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien und der Schweiz noch etwas abschauen“, so der Direktor der Akademie. „Verbesserungsbedarf gibt es zum Beispiel in der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegenden.“

    Die Schlagwörter des DEWU lauten in diesem Jahr „Digitale Medizin“, „Therapieziele“, „Prophylaxe“, „Gesundheitspolitik“ und „Schmerz“. Beim Bremer Pflegekongress geht es unter anderem um politische Themen wie die „Zukunft der Pflege“. Der dreitägige Doppelkongress bietet insgesamt über 160 Sitzungen sowie eine begleitende Fachausstellung mit mehr als 110 Ausstellern. Noch bis Montag, 22. April, können sich Interessierte online registrieren. Danach ist die Anmeldung ausschließlich an den Veranstaltungstagen in der Halle 4 möglich.

    Weitere Informationen: www.deutscher-wundkongress.de und www.bremer-pflegekongress.de.

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:

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    E-Mail: addiks@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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    In der begleitenden Fachausstellung des Doppelkongresses präsentieren mehr als 110 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. (c) M3B GmbH/Jörg Sarbach

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    Beim DEWU schaut man über die Grenzen Deutschlands hinaus: In einem Vortrag steht die Wundversorgung in Deutschland im internationalen Vergleich. (c) M3B GmbH/Jan Rathke

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  • Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress | 16.04.2019

    Thementipps: DEWU Deutscher Wundkongress 2019

    Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, versammeln sich beim 13. DEWU Deutschen Wundkongress Pflegende, Mediziner, Mitarbeiter der Gesundheitsbranche und Experten aus der Forschung. Beim dreitägigen Kongress in der Messe Bremen ... + mehr

    Tipps für Texter, Filmer und Fotografen

    Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, versammeln sich beim 13. DEWU Deutschen Wundkongress Pflegende, Mediziner, Mitarbeiter der Gesundheitsbranche und Experten aus der Forschung. Beim dreitägigen Kongress in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen stehen Austausch, Networking und Fortbildung im Fokus. In Vorbereitung auf den Fachkongress haben wir eine Auswahl an Programmpunkten für Sie zusammengestellt:

    Weniger Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten dank neuester Technologien? Gut möglich. Bereits kleine Bewegungssensoren können feststellen, ob sich ein Patient von allein bewegt hat oder umpositioniert werden muss. Der Vortrag „Und er bewegt sich doch! – Technik als Unterstützung zur Dekubitusprophylaxe“ gibt Aufschluss darüber, warum nicht nur der Patient von diesem Lösungsansatz profitiert, sondern auch das Personal (Mittwoch, 8. Mai, 9.00 bis 10.15 Uhr, Salon Bergen).

    Wunddiagnose in Zusammenarbeit mit Experten: Gemeinsam mit zwei Gefäßchirurgen, einer Dermatologin und einer Wundtherapeutin können die Teilnehmer der Sitzung „4 für alle Fälle – eine interdisziplinäre Falldiskussion mit dem Auditorium“ klinische Fälle diskutieren. Referenten stellen ihre Fälle vor, die auch den Wundexperten im Vorfeld nicht bekannt sind (Mittwoch, 12.15 bis 13.45 Uhr, Saal Focke-Wulf).

    Großbritannien und die Schweiz als Vorbilder für Deutschland? Im Wundmanagement scheint dies der Fall zu sein, denn in unseren Nachbarländern verfügen die Kolleginnen und Kollegen über mehr Medikamente, Hilfsmittel und Therapiekonzepte. Die Sitzung „Wundmanagement im internationalen Vergleich – wie machen die anderen das?“ liefert Antworten auf die Fragen, welche Methoden in anderen Ländern verwendet werden und wie diagnostiziert wird (Mittwoch, 14.15 bis 15.45 Uhr, Raum 4 B).

    Ein Geschwür am Fuß, eine offene Stelle am Rücken oder eine Wunde am Kopf – in der Sitzung „Von der Locke bis zur Socke“ erfahren die Teilnehmer in drei Vorträgen, welche Körperteile von welchen Hauterkrankungen betroffen sein können (Donnerstag, 9. Mai, 11:00 bis 12:30 Uhr, Raum Kaisen).

    Beim sogenannten „Bremer Schlagabtausch“ ist das Publikum gefragt. Nach einer kurzen thematischen Einführung geben Experten bei einer Podiumsdiskussion Prognosen zu drei aktuellen Themen der Wundversorgung ab. Die Themen werden vom Moderator vorgegeben und das Publikum kann als Vertreter des öffentlichen Stimmungsbildes Einfluss auf die Diskussion nehmen. Die Herausforderung: Die Zeit läuft und ist auf wenige Minuten begrenzt (Donnerstag, 9. Mai, 16.15 bis 17.45 Uhr, Raum 4 B).

    Im Rahmen des Care Slams wird den ausgewählten Sprechern eine Plattform geboten, ihre Erfahrungen in der Pflege sowie den anhaltenden Pflegenotstand auf kreative Weise zu thematisieren. Hierbei spielt es keine Rolle, wie alt die Referenten sind oder seit wie vielen Jahren sie den Beruf bereits ausüben (Donnerstag, 9. Mai, 16.15 bis 17.45 Uhr, Saal Focke-Wulf).

    Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren. Sie erreichen uns telefonisch unter Tel. 0421 / 35 05-343 oder mit einer kurzen E-Mail an Addiks@messe-bremen.de.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende Veranstaltung mit guten Gesprächspartnern! 

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

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  • Allgemein | 16.04.2019

    Thementipps: Bremer Pflegekongress 2019

    Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, versammeln sich beim 14. Bremer Pflegekongress Pflegende, Mediziner, Mitarbeiter der Gesundheitsbranche und Experten aus der Forschung. Beim dreitägigen Kongress in der Messe Bremen und ... + mehr

    Tipps für Texter, Filmer und Fotografen

    Von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, versammeln sich beim 14. Bremer Pflegekongress Pflegende, Mediziner, Mitarbeiter der Gesundheitsbranche und Experten aus der Forschung. Beim dreitägigen Kongress in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen stehen Austausch, Networking und Fortbildung im Fokus. In Vorbereitung auf den Fachkongress haben wir eine Auswahl an Programmpunkten für Sie zusammengestellt:

    Spezialisierung in der Ausbildung: Mit der Umsetzung des neuen Pflegeberufsgesetzes soll der Grundstein für eine zukunftsfähige und qualitativ hochwertige Pflegeausbildung gelegt werden. Ab 2020 können Interessierte die neue Ausbildung beginnen und sich nach zwei Jahren auf Kinderkranken-, Alten- oder Gesundheitspflege spezialisieren. Beim Bremer Pflegekongress gibt es beim Vortrag „Die neue Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung – Gestaltung von schulischen Lehr-/ Lernangeboten“ einen ersten Einblick (Mittwoch, 8. Mai, 14.15 bis 15.45 Uhr, Saal Focke-Wulf).

    Herausforderung Gewalt: Viele Pflegende werden in ihrem Arbeitsalltag mit Aggressionen von Patienten konfrontiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob das aggressive Verhalten durch die Krankheit verursacht wurde oder böswillige Absicht ist. Im Impuls-Workshop „Gewalt in der Pflege – wenn Patienten Gewalt gegen Pflegende ausüben“ erfahren die Teilnehmer, wie man in solchen Situation deeskalierend kommuniziert (Freitag, 10. Mai, 9.45 bis 11.15 Uhr, Salon Roselius).

    Maschine statt Mensch? Auch wenn der Roboter das Pflegepersonal womöglich nie komplett ersetzen kann, ist der Einsatz von Technik in vielen Bereichen des Gesundheitswesens bereits nicht mehr wegzudenken. Welche Rolle neue Technologien spielen und inwiefern sie die pflegerische Versorgung verändern, darüber informiert der Vortrag „Neue Pflegetechnologien: Chancen und Grenzen“ (Donnerstag, 9. Mai, 11.00 bis 13.00 Uhr, Gruppenraum 4).

    Die sogenannten „Gastarbeiter und Gastarbeiterinnen“ sind inzwischen in einem Alter, in der Pflegebedürftigkeit und auch Demenzerkrankungen keine Seltenheit mehr sind. Die Folgen: die Beeinträchtigung der Sprachkompetenzen und das Verlernen der erworbenen deutschen Sprache. Damit beschäftigt sich der Vortrag „Menschen mit Migrationshintergrund und Demenz“ (Donnerstag, 9. Mai, 13.30 bis 15.00 Uhr, Gruppenraum 4).

    Fortbildung mal anders: Im Rahmen des Care Slams wird den ausgewählten Sprechern eine Plattform geboten, ihre Erfahrungen in der Pflege sowie den anhaltenden Pflegenotstand auf kreative Weise zu thematisieren. Hierbei spielt es keine Rolle, wie alt die Referenten sind und seit wie vielen Jahren sie den Beruf bereits ausüben (Donnerstag, 9. Mai, 16.15 bis 17.45 Uhr, Saal Focke-Wulf).

    Ausbleibende Auszubildende aufgrund von mangelnder Attraktivität des Berufsbildes sind nur einer von vielen Gründen für den aktuellen Pflegenotstand. Die Initiativen „Pflege Connection“ und „Junge Pflege im DBfK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe)“ wollen Rahmenbedingungen wie schlechte Bezahlung und Zeitdruck im Arbeitsalltag verbessern. In der Sitzung „Proud To Become A Nurse! Wie begeistern wir junge Menschen für den Pflegeberuf?“ stellen sie sich und die Inhalte ihrer Projekte beim Bremer Pflegekongress vor (Freitag, 10. Mai, 11.15 bis 12.15 Uhr, Gruppenraum 4).

    Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren. Sie erreichen uns telefonisch unter Tel. 0421 / 35 05-343 oder mit einer kurzen E-Mail an Addiks@messe-bremen.de.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende Veranstaltung mit guten Gesprächspartnern! 

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

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    Janne Addiks, Tel. 04 21 / 35 05 – 3 41
    E-Mail: Addiks@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress | 08.03.2019

    Maschine statt Mensch – ist das die Zukunft?

    29 Kilogramm, große Augen und eine piepsige Stimme: Das ist Pepper, ein menschenähnlicher Roboter, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 vom Universitätsklinikum Halle vorgestellt wurde. Pepper soll nach Angaben ... + mehr

    Doppelkongress informiert über die Digitalisierung der Gesundheitsbranche

    29 Kilogramm, große Augen und eine piepsige Stimme: Das ist Pepper, ein menschenähnlicher Roboter, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 vom Universitätsklinikum Halle vorgestellt wurde. Pepper soll nach Angaben seiner Erfinder das Pflegepersonal zukünftig entlasten – ersetzen kann und soll er es nicht. Der Einsatz des Roboters ist nur einer von vielen Versuchen, neue Technologien in die Gesundheitsbranche zu integrieren. Beim „DEWU Deutschen Wundkongress & Bremer Pflegekongress“ stehen nun neueste Entwicklungen im Fokus. Der Doppelkongress findet von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, in der Messe Bremen und dem Congress Centrum Bremen statt.

    In der Wundforschung ist der Dekubitus ein fortwährend wichtiges Thema und auch vermehrt Gegenstand medizintechnischer Forschung. Damit es gar nicht erst zu solchen Druckgeschwüren kommt, lagern Pflegende bettlägerige Patienten bislang meist in regelmäßigen Abständen um. „Laut einer Studie sind 70 Prozent aller Lagerungen aber nicht notwendig. Sensoren können feststellen, ob sich der Patient in der Abwesenheit des Personals von allein bewegt hat oder mobilisiert werden muss“, sagt PD Dr. Nils Lahmann von der Charité in Berlin. „Die Pflegekräfte unterstützen den Patienten dabei wieder auf die Beine zu kommen, sie nehmen ihm die Arbeit nicht ab“, fügt der Wissenschaftler hinzu. In seinem Vortrag „Der Roboter als Wundmanager: Was auf uns zukommt“ stellt er am Donnerstag einen Lösungsansatz vor, der nicht nur den Dekubitus reduzieren kann, sondern auch das Personal entlastet.

    Auch andere Referenten setzen sich in ihren Vorträgen mit den technischen Möglichkeiten in der Wundversorgung auseinander. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Eröffnungstag zum Beispiel die Sitzung „Digitales Wundmanagement via Smartphone – Innovationen und Trends“ besuchen. Neben der „Digitalen Medizin“ behandelt der 13. DEWU unter anderem Themen wie „Therapieziele“, „Prophylaxe“, „Gesundheitspolitik“ und „Schmerz“.

    Roboter Pepper verdeutlicht, dass sich in Bezug auf die Technisierung auch in der Pflege etwas tut. „Das Thema Robotik ist mit ganz unterschiedlichen Gefühlen belegt. Andere Technologien dagegen sind schon lange in der Praxis angekommen – ohne dabei große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen“, so Professorin Dr. Anne Meißner, Leiterin des Studiengangs „Pflege“ an der Diakonie in Bielefeld. In ihrem Vortrag „Neue Pflegetechnologien: Chancen und Grenzen“, beschreibt sie anhand von drei Beispielen, dass der Einsatz von Technik die pflegerische Versorgung verändert und in einigen Bereichen auch nicht mehr wegzudenken ist. So gibt es zum Beispiel online-basierte Plattformen, die Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen den Austausch untereinander ermöglichen.

    Beim 14. Bremer Pflegekongress geht es aber auch um politische Themen wie die „Zukunft der Pflege“. „Bessere Aussichten für den Beruf können nur durch neue Ideen, berufspolitisches Engagement und vor allem durch politische Reformen realisiert werden“, sagt Kordula Grimm von der Messe Bremen. In anderen Ländern gibt es laut Fachmedien bereits erste erfolgreiche Ansätze dafür: allen voran durch mehr Anerkennung des Berufs. „Mit unserem Schwerpunktthema möchten wir ein Zeichen setzen und auf den Pflegenotstand aufmerksam machen“, sagt Grimm weiter.

    Der dreitägige Doppelkongress zählt zu den teilnehmerstärksten Branchentreffen der Messe Bremen. 2018 nahmen 4.277 Pflegende und Mediziner daran teil. Die Veranstaltung wird von einer begleitenden Fachausstellung mit über 100 Ausstellern abgerundet, die ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

    Bis Sonntag, 31. März 2019, können Interessierte Tickets zum Frühbucherpreis erwerben. Die Tickets beinhalten den Zutritt zu beiden Kongressen. Der Doppelkongress ermöglicht den Erwerb von Fortbildungspunkten. Die Registrierung ist online möglich. Weitere Informationen: www.deutscher-wundkongress.de und www.bremer-pflegekongress.de.

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    Mehr Infos
    www.bremer-pflegekongress.de

    Weitere Informationen für Redaktionen
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    Janne Addiks
    Tel. 04 21 / 35 05 – 341
    Fax 04 21 / 35 05 – 3 40
    E-Mail: addiks@messe-bremen.de
    Internet: www.messe-bremen.de

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    2018 nahmen 4.277 Pflegende, Ärzte und Mitarbeiter aus der Gesundheitsbranche am Doppelkongress teil. Quelle: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke

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    Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. Ein Beispiel ist die Vakuumtherapie – eine Form der Wundbehandlung. Quelle: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke

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  • Deutscher Wundkongress / Bremer Pflegekongress | 11.12.2018

    Weiterbildung und Expertenaustausch in Bremen

    Ob Verbesserung der Personalstrukturen in der Pflege oder neueste Ergebnisse aus der Wundforschung: Beim 13. DEWU Deutschen Wundkongress und 14. Bremer Pflegekongress dreht sich von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, in der ... + mehr

    EWU Deutscher Wundkongress und Bremer Pflegekongress 2019

    Ob Verbesserung der Personalstrukturen in der Pflege oder neueste Ergebnisse aus der Wundforschung: Beim 13. DEWU Deutschen Wundkongress und 14. Bremer Pflegekongress dreht sich von Mittwoch bis Freitag, 8. bis 10. Mai 2019, in der Messe Bremen und dem Congress Centrum Bremen alles um die Themen Wundtherapie und Pflege. Experten aus Behandlung und Forschung treffen hier auf Mediziner, Pflegefachkräfte und Mitarbeiter der Gesundheitsbranche. Neben den neuesten Trends und Erkenntnissen stehen beim DEWU Themen wie „Digitale Medizin“, „Therapieziele“, Prophylaxe“, „Gesundheitspolitik“ und „Schmerz“ auf der Agenda. Im Mittelpunkt des Bremer Pflegekongresses steht die „Zukunft in der Pflege“.

    Der dreitägige Doppelkongress zählt zu den teilnehmerstärksten Branchentreffen der Messe Bremen. 2018 nahmen daran 4.277 Pflegende und Mediziner teil. Zeitgleich nutzten 114 Aussteller die begleitende Fachausstellung als Informationsplattform für innovative Produkte.

    Bis Sonntag, 31. März 2019, können Interessierte Tickets mit Frühbucherrabatt erwerben. Die Ticketpreise beinhalten den Zutritt zu beiden Kongressen. Die Teilnahme am Doppelkongress ermöglicht den Erwerb von Fortbildungspunkten. Die Registrierung ist ab Mittwoch, 19. Dezember 2018, möglich. Mehr Informationen: www.deutscher-wundkongress.de und www.bremer-pflegekongress.de.

    (1.336 Zeichen inkl. Leerzeichen)

    Mehr Infos
    www.bremer-pflegekongress.de

    Weitere Informationen für Redaktionen
    MESSE BREMEN & ÖVB-Arena – M3B GmbH
    Janne Addiks
    Tel. 04 21 / 35 05 – 341
    Fax 04 21 / 35 05 – 3 40
    E-Mail: addiks@messe-bremen.de
    Internet: www.messe-bremen.de

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    Pflegefachkräfte und Mitarbeiter der Gesundheitsbranche treffen vom 8. bis 10. Mai 2019 in der Messe Bremen auf Mediziner und Experten aus der Forschung. Quelle: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/Jan Rathke

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    Auch 2019 werden beim 13. DEWU Deutschen Wundkongress und 14. Bremer Pflegekongress wieder zahlreiche Besucher aus der Gesundheitsbranche erwartet. Quelle: MESSE BREMEN/Jörg Sarbach

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